Spielerschutz: Gesetze, Nutzen & Maßnahmen

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Allerdings gibt es einige Regelungen zu beachten, die wir dir in diesem Artikel näher erläutern werden. : Auf diesen Plattformen darf für Glücksspiel geworben werden Printmedien, Radio und Fernsehen: Werbung nur nachts Eingeschränkte Online-Werbung für Glücksspiel Soziale Medien: Keine Influencer für Online-Glücksspiel : Auf diesen Plattformen darf für Glücksspiel geworben werden Printmedien, Radio und Fernsehen: Werbung nur nachts Printmedien, Radio und Fernsehen: Werbung nur nachts Soziale Medien: Keine Influencer für Online-Glücksspiel Soziale Medien: Keine Influencer für Online-Glücksspiel Werbeinhalte: Das sind die gesetzlichen Bestimmungen Online-Glücksspiel-Werbung: Diese Inhalte sind verboten Das muss Werbung für Online-Glücksspiel beinhalten Online-Glücksspiel-Werbung: Diese Inhalte sind verboten Online-Glücksspiel-Werbung: Diese Inhalte sind verboten Das muss Werbung für Online-Glücksspiel beinhalten Das muss Werbung für Online-Glücksspiel beinhalten FAQ – Häufige Fragen zur Online-Glücksspiel-Werbung FAQ – Häufige Fragen zur Online-Glücksspiel-Werbung Diese Werbebeschränkungen ergeben sich nicht nur aus dem GlüStV 2021 selbst, sondern auch aus den Vorgaben der zuständigen Erlaubnisbehörde und den Nebenbestimmungen des Vertrags.

Instanz Aufgabenbereich Einfluss auf Werbung
GGL (Gemeinsame Glücksspielbehörde) Vergabe Lizenzen, Marktüberwachung Prüfung & Ahndung von Werbeverstößen
Landesmedienanstalten Aufsicht über Rundfunk & Telemedien Einhaltung von Sendezeitregeln & Jugendschutz
Deutscher Werberat Freiwillige Selbstkontrolle Rügen bei unsittlicher oder irreführender Werbung
Wettbewerbszentrale Verfolgung unlauteren Wettbewerbs Abmahnung bei rechtswidriger vergleichender Werbung

Letztere enthalten detaillierte Vorgaben zu den Plattformen, auf denen Werbung stattfinden darf, sowie zum Zeitpunkt der Werbung und deren Inhalt. Hier erfährst du Einzelheiten zu den verschiedenen Beschränkungen für klassische Medien, Webseiten oder soziale Medien. Werbung für Online-Glücksspiel ist in den klassischen Medien wie Zeitung, Fernsehen oder Radio theoretisch möglich. Dennoch steht dabei besonders der Jugend- und Kinderschutz im Vordergrund.

1. Juli 2012

Denn die Länder haben sich auf eine Reform des Glücksspielmarktes geeinigt. Online-Casinos, Online-Poker und virtuelle Automatenspiele sollen zukünftig erlaubt sein. Es soll strenge Regeln zum Spielerschutz geben, beispielsweise ein monatliches Einzahlungslimit von 1000 Euro. Außerdem soll es Spielersperren cas casino kaufen schweiz bei Glücksspielsucht geben. Eine zentrale Glücksspielbehörde der Länder soll eröffnet werden.

Glücksspielrecht im Internet

Der bisherige Staatsvertrag zum Glücksspiel läuft zum 1. Juli 2021 aus. Ab dann soll die neue Regelung gelten. Der Staat hofft dadurch, Online-Glücksspiel besser regulieren und versteuern zu können. Nun streiten die Bundesländer darum, ob bis zum Eintreten des neuen Vertrags die Online-Casinos geduldet werden oder nicht.

Was passiert bei fehlerhaften Angaben?

Vor allem Hamburg, Niedersachsen, Brandenburg und Baden-Württemberg sind gegen eine solche Duldung. Hamburg hat im Juni 2020 wegen „unerlaubter Veranstaltung eines Glücksspiels“ sogar Strafanzeige gestellt gegen die Sportwetten-Anbieter Tipico, Bwin und Bet3000. Die namhaften Anbieter berufen sich jedoch darauf, dass der noch geltende deutsche Glücksspiel-Staatsvertrag gegen Europarecht verstoße. Online-Casinos sind dabei besonders gefährlich, weil sie verschleiern, dass es um echtes Geld geht. Setzen Sie nur Geld ein, welches Sie sich leisten können, zu verlieren. Deshalb sind Werbeschaltungen grundsätzlich zwischen 6 und 21 Uhr unzulässig, da zu diesen Uhrzeiten davon ausgegangen werden kann, dass Minderjährige fernsehen oder Radio hören. Außerdem darf keine Werbung in Medien platziert werden, die überwiegend von Minderjährigen oder ähnlich gefährdeten Zielgruppen konsumiert werden. Dazu zählen Druckerzeugnisse wie Zeitschriften, Fernsehprogramme und Shows, sowie Kinovorstellungen. Des Weiteren gibt es Plattformen, auf denen Online-Glücksspiel-Werbung grundsätzlich verboten ist. Beispielsweise trifft dies auf Teleshopping- oder Dauerwerbesendungen zu. Auch das Werben im öffentlichen Raum auf Plakatwände, Litfaßsäulen oder öffentliche Verkehrsmitteln ist nicht zugelassen. Nicht nur klassische Medien sind von den Nebenbestimmungen betroffen, auch für Werbemaßnahmen im Internet gibt es klar definierte Regelungen. Zum einen zählt hier die gleiche Vorschrift wie bei Radio und Fernsehen. Seiten, die hauptsächlich von Minderjährigen oder gefährdeten Personen, wie Spielsüchtigen, besucht werden, sind tabu.

Grundlagen: Was sind illegale Online-Casinos?

Die schwarz-gelb-grüne Landesregierung von Schleswig-Holstein hat mit den Stimmen von FDP, AfD und Südschleswigschem Wählerverband (SSW) die Ausnahmeregelung bis zum Ende der Laufzeit des derzeitig gültigen Staatsvertrag im Juni 2021 verlängert. Das Problem: Offiziell gilt die Zulassung nur für die im TV beworbenen Angebote wie Drückglück.de und Wunderino.de. Wer diese Websites ansteuert, erfährt zum Beispiel: „Diese Spieleplattform ist nur für Bewohner von Schleswig-Holstein.“ Wer aber nach „Drück Glück“ oder „Wunderino“ googelt, landet auf einer deutschsprachigen Unter-Seite der .com-Domain – außerhalb des Zugriffsbereichs der hiesigen Behörden. Dort können auch Nutzer außerhalb Schleswig-Holsteins zocken, und zwar mit Echtgeld. Geschäftspartner in beiden Fällen ist die Muttergesellschaft mit Sitz auf Malta.

Aktuelle Kurzmeldungen

Die Mittelmeer-Insel ist für die großzügige Regulierung des Glücksspiel-Wesens bekannt. Der Vorgang stößt auf zunehmende Kritik befreundeter Behörden: Laut Norddeutschem Rundfunk (NDR) hat die Hamburger Glücksspiel-Aufsicht die Kollegen in Kiel in forschen Worten aufgefordert, die bundesweite TV-Werbung zu unterbinden. Das Land Schleswig-Holstein verteidigt das Vorgehen und will daran festhalten – mit Verweis auf Jugendschutz und Suchtprävention. Nur mit legalen Angeboten könne man den prosperierenden Online-Glücksspiel-Grau- und Schwarzmarkt in den Griff bekommen – und natürlich an Steuereinnahmen partizipieren. Kommt es zu einer Liberalisierung des Online-Glücksspielmarkts, hätte dies auch Auswirkungen auf die deutsche Computerspiele-Industrie.

Du willst etwas bewirken?

Bislang müht sich die Entwickler-Landschaft um eine scharfe Abgrenzung zum Glücksspiel-Wesen, nicht nur mit Blick auf die umstrittenen Lootboxen. So hat der Branchenverband BIU (inzwischen: Game) die Mitgliedschaft einer Tochter-GmbH des Automaten-Riesen Gauselmann rückabgewickelt. Gleichwohl gibt es eine Reihe von Unternehmen, die schon jetzt im schmalen Fenster zwischen Gaming und Gambing aktiv sind, etwa der Hamburger Spielehersteller Whow Games: Statt Geldpreisen werden Ingame-Chips und geldwerte Sachpreise (Spielkonsolen, Notebooks, Tablets) ausgelobt. Im Dezember 2018 wurde außerdem das Berliner Mobilegames-Studios Wooga vom israelischen Anbieter Playtika („Caesars Casino Online“, „Slotomania“, „Poker Heat“) übernommen. In der Werbung für Online-Casinos hört man immer wieder, dass die Angebote nur für Schleswig-Holstein gelten. Hier darf keine Online-Werbung geschaltet werden.

  • Affiliate-Marketing: Provision für vermittelte Neukunden
  • Vergleichsportale für Casino-Boni und -Angebote
  • Gezielte Suchmaschinenwerbung (SEA) auf Schlüsselbegriffe
  • Content-Marketing durch Strategie-Guides und Spielerklärungen

Des Weiteren ist Affiliate-Marketing grundsätzlich zulässig.

Konsequenzen für Anbieter und Betreiber

Stellen Sie bei sich Anzeichen von Glücksspielsucht fest, wenden Sie sich an eine Beratungsstelle: . Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet auch ein kostenloses und anonymes Online-Beratungsprogramm an sowie eine kostenlose und anonyme Telefon-Beratung unter 0800-1372700. Seit dem Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags (GlüStV 2021) und der Vergabe von Lizenzen ist es möglich, Online-Glücksspiel in Deutschland legal anzubieten. Dadurch wurde auch das grundsätzliche Verbot der Werbung für Online-Glücksspiel aufgehoben. Somit dürfen nicht nur Sportwettenanbieter, sondern auch Online-Spielhallen für ihre virtuellen Angebote werben. Dies ist ein Marketingansatz, bei dem Affiliates (engl. für Partner) die Angebote auf ihren Webseiten bewerben und eine Provision für ihre Leistung erhalten. Jegliche Form einer solchen bezahlten Zusammenarbeit muss jedoch klar gekennzeichnet werden.

  • Pflicht zum Anzeigen des Risikohinweises "Glücksspiel kann süchtig machen"
  • Mindestschriftgröße und Anzeigedauer für Schutzhinweise in TV-Spots
  • Verlinkung zu Hilfsangeboten wie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
  • Sperrsysteme wie OASIS müssen in der Werbung erwähnt werden

Auch in sozialen Netzwerken dürfen Anbieter von Online-Glücksspielen Werbemaßnahmen durchführen. Diese müssen jedoch auf eine volljährige Zielgruppe beschränkt sein.

Legalitätschecker – So findest du legale Casinos

Ob Bastian Schweinsteiger, Boris Becker oder H.P. Baxxter: Sie alle waren bereits in der Werbung für Online-Casinos, Poker-Portale und Co zu sehen. Die Online-Angebote für Glücksspiel sind vielfältig und in der Regel leicht zugänglich. Die Branche boomt: 2017 haben Online-Casinos in Deutschland rund 1,76 Milliarden Euro eingespielt. Was viele dabei nicht wissen: Online-Casinos sind in Deutschland bisher verboten.

Verluste zurückfordern: ein Notnagel, kein Freibrief

Wie kommt es also, dass die Anbieter dennoch deutschlandweit im Fernsehen werben können? Grund dafür ist eine Sonderregelung aus Schleswig-Holstein, die bereits seit 2011 gilt und schon häufiger für Ärger gesorgt hat. Weil Glücksspiel süchtig machen und Menschen finanziell ruinieren kann, wird diese Branche streng vom Staat reguliert. Die Bundesländer haben sich im sogenannten Glücksspielvertrag auf gemeinsame Regeln geeinigt – nur Schleswig-Holstein geht einen eigenen Weg und vergibt entsprechende Glücksspiel-Lizenzen auch an Online-Anbieter. Die Kritik am bisherigen Alleingang von Schleswig-Holstein beim Glücksspiel hat verschiedene Gründe: Kunden aus anderen Bundesländern werden meistens nicht abgewiesen, sondern oft auf entsprechende Seiten weitergeleitet.

Änderung von Zahlungsdaten

Zum Teil werden diese Seiten aus dem Ausland (z.B. Malta) betrieben, weil sich die Anbieter auf weniger strenge EU-Regeln berufen. Viele Bundesländer würden die TV-Werbung gerne verbieten. Das Innenministerium von Schleswig-Holstein wurde dazu aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass die Glücksspielanbieter nur dort Werbung schalten dürfen, wo ihr Angebot auch legal ist. Doch die Sonderreglung im Glücksspiel für Schleswig-Holstein dürfte bald vorbei sein. Allerdings gibt es eine klare Einschränkung im Vergleich zu anderen Unternehmen. Das sogenannte Influencer-Marketing, bei dem mit beliebten Nutzern zusammengearbeitet wird, ist nicht erlaubt. Die Nebenbestimmungen regeln nicht nur, wann auf welchen Plattformen geworben werden darf. Sie legen auch fest, welche Inhalte verboten sind und welche Informationen bereitgestellt werden müssen. Die Einhaltung dieser Werbevorschriften wird von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) kontrolliert. Auch die Werbekonzepte der Glücksspielanbieter müssen der Behörde vorgelegt werden, ebenso wie alle Änderungen und Ergänzungen des Konzepts. Darüber hinaus muss alle zwei Jahre nach Erteilung der Lizenz eine Aktualisierung des Werbekonzepts vorgelegt werden.