DJM Fahren Bösdorf
Das Bundesnachwuchschampionat der Pony-Zweispänner gewann der 14-jährige Tim Grober (Bad Gandersheim) vor Alexander Wiederhold (Greven) und Karolin Romahn (Osterburg).
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In der Mannschaftswertung cas casino 5 euro ohne einzahlung siegte das Team Sachsen Anhalt vor heimischem Publikum. Die Plätze zwei und drei gingen an Westfalen und Bayern.
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Jüngste Teilnehmerin war die zehnjährige Lena Hensel aus Hessen.
Keine Medaille für deutsche Reiter im Special
Bei den Pony-Zweispännern siegte wie schon im cas krypto casino osterreich Jahr zuvor in Viernheim Maximilian Forster aus Bad Feilnbach-Au. Nach dem Sieg in der Dressur und einem Platz im Mittelfeld der Geländeprüfung lag er vor dem Kegelfahren noch auf Platz zwei. Er blieb fehlerfrei im Kegelparcours und setzte damit den bis dahin führenden 22-jährigen Lokalmatador Thomas Schuppert (Kremkau) unter Druck. Schuppert, der wie Maximilian Forster ebenfalls ein Mitglied der Perspektivgruppe Fahren ist, kegelte einen Ball und fiel durch die drei Strafpunkte auf Platz zwei zurück. Fehlerfrei blieb auch Niels Kneifel (Wunstorf), der sich so die Bronzemedaille sicherte.
Unterschiede zu anderen Reitsportdisziplinen
Daniel Stötzer (Kühnhausen) holte sich den Deutschen Jugendmeistertitel in der Kombinierten Wertung der Zweispänner. Der 25-jährige Tühringer führte bereits nach Dressur und Gelände und musste somit als letzter Starter in den Kegelparcours. Er durfte sich genau einen Ball erlauben und direkt am zweiten Kegel fiel auch schon ein Ball. Dann fuhr er aber sicher in der Zeit zu Ende und mit einem Jubelschrei durch die Ziellinie. Silber ging an die 24-jährige Imke Sopniewski (Uelzen) und Bronze an die 18-jährige Jessica Wächter (Leidersbach). „Das Gelände und auch das Kegelfahren waren schwer genug, aber immer auch sehr jugendgerecht aufgebaut“, lobte Bundestrainer Karl-Heinz Geiger. „Auch der Veranstalter hat sich hier sehr viel Mühe gegeben, Plätze und Hindernisse toll dekoriert und jeden Abend gab es ein tolles Rahmenprogramm“, so Geiger. Hervorragende Ausbeute bei den Europameisterschaften der Voltigierer in Le Mans: Die deutsche Equipe gewann im Seniorenbereich der kontinentalen Titelkämpfen im französischen Pferdesportzentrum Boulerie Jump vier Medaillen in vier Wettbewerben. Zweimal Gold (Team, Doppel), einmal Silber (Damen-Einzel) und einmal Bronze (Herren-Einzel) lautete die Bilanz nach vier Wettkampftagen. Besonders emotional war der Triumph des RSV Neuss-Grimlinghausen. Die Voltigiererinnen um Logenführerin und Trainerin Jessica Schmitz bewiesen Nervenstärke und holten in einem Herzschlagfinale die Goldmedaille für Deutschland. Im Finale von Le Mans zeigten die deutschen Vertreter ihre beste Kür der Saison und überholten damit in der Endabrechnung die Schweiz, die sich nach der ersten Kürrunde vor die Deutschen gesetzt hatte. Beim abschließenden EM-Auftritt der Rheinländer gelang sogar der Sprung über die Neuner-Grenze.
Technologische Innovationen im Pferdesport
Beinah dramatisch wurde es am Sonntag bei den Pony-Einspännern in der letzten Teilprüfung – dem Kegelfahren. Es siegte die 16-jährige Marlena Brenner (Schüttorf), die vor dem Kegelfahren noch auf Platz zwei gelegen hatte. Die bis dahin Führende, die zwölfjährige Christina Wagner (Glonn) war in einer engen Wendung mit der Kutsche umgekippt und schied aus. Zum Glück war der Fahrerin, der Beifahrerin und auch dem Pony nichts passiert. „Gut das sich keiner verletzt hat, aber das ist natürlich bitter, auch für das Team Bayern, denn ihre Ergebnisse zählen jetzt alle nicht mehr“, so ein Zuschauer.
Ernährung und Pflege des Sportpferdes
Der Vize-Titel ging an den 14-jährigen Henrik Thiemann (Saerbeck), Sohn des erfolgreichen Pony-Vierspännerfahrers Martin Thiemann. Bei ihm und seinem Pony Special fiel am letzten Kegel noch ein Ball, sonst wäre es fast noch der Sieg geworden. Bei den Einspännern mit Pferden siegte Helena Scheiter aus Bayern. Sie schob sich durch ihr gutes Ergebnis im Kegelfahren noch an dem 15-jährigen Lokalmatador Markus Stottmeister (Bösdorf) vorbei. Bronze ging an Vanessa Breithaupt aus Baden-Württemberg. 9,073 Punkte bedeuteten zum einen die Tagesbestnote, zum anderen einen Vorsprung von drei Zehnteln. Dieses Ergebnis reichte, um sich an der bis dato führenden Mannschaft von Monika Winkler-Bischofberger vorbeizuschieben.
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Die Deutschen kamen auf 8,3 Zähler, die Schweiz auf 8,247 (zweite Kür: 8,761). „Wir waren heute nicht perfekt, aber viel besser als im ersten Umlauf“, sagte Schmitz.
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Ihre Mannschaft hatte den komfortablen Vorsprung von drei Zehnteln aus der Pflicht nach einem unverhofften Absturz in der ersten Kür zunächst verspielt. Auf dem Rücken des 13-jährigen Westfalen-Wallachs Arkansas kämpften sich die Sportlerinnen – darunter Vizeweltmeisterin Antje Hill und Simone Wiegele (WM-Bronzemedaillengewinner und Weltcupsiegerin 2011) – zurück und sorgten für den ersten deutschen Championatstitel bei den Seniorteams seit 2008 (damals VV Ingelsberg/Bayern in Brno/CZE). Fünf der sechs Richter sahen die Rheinländer im Finale vorn. Hill war stolz auf sich und ihre Mitstreiterinnen. „Wir haben uns zusammengerissen und richtig gut durchgezogen“, kommentierte die erleichterte Psychologiestudentin. Sie lieferte zugleich den Grund für den unerwartet schwachen ersten Umlauf: „Nach dem Sturz am Anfang der Kür waren wir komplett raus und vor allem uneinig, wer welche Elemente weiterturnt. Dadurch haben wir keine Sicherheit mehr bekommen.“ Equipechefin Ulla Ramge (Warendorf) hatte derweil auch nach dem verpatzten Durchgang nicht am Leistungsvermögen der Rheinländer gezweifelt und die Hoffnung auf den Titelgewinn behalten.
Albert Stecken verstorben
Fahrerin, Beifahrerin und Pferd blieben unverletzt, aber die Kutsche war auf die Schnelle nicht zu reparieren. „Das musste ja jetzt noch passieren“, stöhnte Anika Geiger, aber eine Ersatzkutsche war dann schnell gefunden. Und auch damit klappte es, aber sie machte es spannend. Bei ihr fiel ein Ball und 5,5 Strafpunkte kamen für die Zeitüberschreitung hinzu. Dann wurde sogar noch angesagt, dass sie auf Platz zwei zurückgefallen sei und das Publikum rechnete verwirrt.
Historische Entwicklung der Disziplin
„Entschuldigung Anika, wir haben uns vertan, herzlichen Glückwunsch zum Meistertitel“, sagte die Sprecherin dann durch und die 15-Jährige jubelte. Im Kegelfahren hatte die 19-jährige Titelverteidigerin Katja Helpertz aus dem Rheinland, die ihr dicht auf den Fersen war, einen Abwurf. So betrug Anika Geigers Vorsprung neun Punkte und am Ende reichte es ganz knapp. Katja Helpertz, die bei der Deutschen Meisterschaft in Greven Platz sieben belegt hatte, war in Bösdorf mit ihrem Nachwuchspferd Laniro gestartet und gewann am Ende die Bronzemedaille. Silber ging an die 21-jährige Bianca Kühn (Hagen) mit Dario. „Ich wusste, dass es ein Krimi mit hauchdünnem Ausgang werden würde“, gab die Bundestrainerin zu Protokoll.
Zu Gast bei Frankreichs Top-Züchtern
Er startete als letzter Teilnehmer in den Kegelparcours und alle vier Fahrer, die in der Kombinierten Wertung bis dahin die Plätze zwei bis fünf belegten, waren fehlerfrei geblieben. So unter Druck gesetzt fuhr er mit seinem Pony Cincinnatti auf Sicherheit und am Ende blieb er ohne Fehler im Parcours, aber 0,5 Strafpunkte wegen Überschreitens der erlaubten Zeit kamen hinzu. Das waren 0,07 Punkte zu viel. Das Team Westfalen hatte schnell die Punkte zusammen gerechnet und jubelte, denn damit war Sandra Schäfer aus Nordwalde mit ihrem Pony Nemo von Bergen neue Deutsche Jugendmeisterin. „Super, das ist bestens gelaufen“, so die 25-Jährige, die altersbedingt zum letzten Mal bei der DJM war.
Bewertungskriterien in der Dressurprüfung
Bronze ging ebenfalls nach Westfalen und zwar an Antonius Neu (Wettringen) mit Poppey. Bei den Einspännnern führte vor dem Kegelfahren die erst 15-jährige Anika Geiger (Rechtmehring), Tochter des Bundestrainers Karl-Heinz Geiger. Sie hatte mit dem achtjährigen Power Prince die Dressur gewonnen und im Gelände Platz zwei belegt. Bei ihr kam schon vor ihrem Start im Kegelfahren etwas Stress auf. Sie hatte einen Schaden an der Kutsche, denn Christina Wagner, ihre bayrische Mannschaftskollegin, war mit der gleichen Kutsche im Hindernisfahren der Klasse A am Morgen gestartet und umgekippt. Sie war sich sicher, dass die Neusser den Schweizern die Führung mit einer fehlerfreien Kür wieder abnehmen konnten. „Ich bin jetzt einfach überglücklich, dass wir es geschafft haben“, sagte sie unmittelbar nach dem RSV-Auftritt. Während Deutschland nun nach zwei sieglosen Jahren bei Championaten wieder auf Rang eins in Europa steht, mussten sich die EM-Titelverteidiger aus Österreich mit Platz drei zufrieden geben.
Titel gehen an Sandra Schäfer, Anika Geiger, Maximilian Forster und Daniel Stötzer
Wächter ist, wie auch Sieger Daniel Stötzer, Mitglied der Perspektivgruppe. Im vergangenen Jahr bei den DJM in Viernheim hatte in dieser Anspannungsart Carola Diener (Lähden) gewonnen, die nur ein Jahr später den Sprung in den Spitzensport geschafft hat und bei den Weltmeisterschaften der Zweispänner im französischen Conty Weltmeisterin geworden ist. „Das Gelände war sehr fair aufgebaut, die Teilnehmer konnten viele Alternativen fahren“, so das Fazit von Bundestrainer Karl-Heinz Geiger, der für den Nachwuchs-Fahrsport zuständig ist. „Wir haben viele saubere Runden in den acht Hindernissen gesehen.“ Er war mit den Leistungen der Nachwuchsfahrer sehr zufrieden. „Lediglich in der Dressur gab es hier und da eventuell etwas zu verbessern“, sagte Geiger.
Pferdeauswahl und Rasseneignung
Insgesamt starteten mehr als 120 Nachwuchsfahrer in Bösdorf. Punktgleich auf Platz zwei landeten die Mannschaften aus Hessen und Sachsen-Anhalt. Gewinner heißen Marlena Brenner, Helena Scheiter und Tim Grober Neben den Deutschen Jugendmeisterschaften hat in Bösdorf in Sachsen-Anhalt auch das zweite Bundesnachwuchschampionat Fahren stattgefunden. Das richtete sich an Kinder und Jugendliche, die jünger als 16 Jahre sind. Bestandteil waren fünf Teilprüfungen Dressur, Gelände, und Kegelfahren der Klasse A, hinzu kamen das Vormustern und eine Theorieprüfung. Die Vertreter aus der Alpenrepublik kamen im Finale auf 8,505 Punkte (gesamt 7,98).
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Bei den Einzelvoltigiererinnen verpasste Sarah Kay knapp die Sensation. Die 18-Jährige aus Sörup, die eigentlich noch bei den Junioren startberechtigt ist, machte der Britin Joanne Eccles die Titelverteidigung deutlich schwerer als erwartet und lag bis zum abschließenden vierten Umlauf in Führung. Dann bewies die Weltmeisterin ihre Klasse mit der besten Kür der Konkurrenz.
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